TSG 1862 verliert gegen „Angstgegner“ Edingen

Kreisliga 1: TSG 1862 Weinheim – TV Edingen 30:33 (14:16)

Weinheim. Der TV Edingen scheint sich für die Handballer der TSG 1862 Weinheim zum „Angstgegner“ zu entwickeln. Auch im vierten Spiel seit dem Kreisligaaufstieg mussten sich die 62er dem TVE geschlagen geben. Dieses Mal verlor man in der TSG-Halle mit 30:33 (14:16), wobei man nach dem 1:0 dem Gegner eigentlich die gesamte Spielzeit hinterherlief. Gegen den Bezwinger des Spitzenreiters Birkenau II musste TSG-Coach Knapp aus verschiedenen Gründen auf einige Spieler verzichten, was im Lauf des Spiels die Wechselvarianten erschwerte. Die ersten fünf Minuten waren geprägt von gegenseitigem Abtasten, so dass die Partie ausgeglichen 4:4 stand. Danach war Edingen spielbestimmend. Das war auch deshalb der Fall, weil die 62er Abwehr nicht immer Zugriff auf den Gästeangriff bekam und man selbst beim Umschalten Abspielfehler produzierte bzw. oft zu früh ohne Erfolg abschloss. In den Schlussminuten vor der Pause stabilisierte sich die TSG und glich den 10:13 Rückstand zum 13:13 aus. Bis das Pausensignal ertönte lagen die 62er trotz Steigerung aber wieder mit 14:16 in Rückstand. Die 2. Hälfte war dadurch gekennzeichnet, dass jedem TSG-Tor ein oder zwei Gästetore folgten. Auf diese Weise verkürzte die TSG immer wieder, so von 19:21 auf 20:23 oder 21:23 auf 22:26. Bei 6:4 Überzahl kamen die 62er auf 24:26 (49.) heran, jedoch ließ sich Edingen davon nicht beeindrucken und hielt seinen Dreitorvorsprung bei 24:27, 25:28 bzw.26:29, zumal die Gastgeber nach roter Karte gegen Sascha Knauer umstellen mussten. Spannend wurde es noch einmal in den letzten fünf Minuten nach dem 29:30 Anschlusstreffer der TSG. Edingen zog sein Spielkonzept durch und entführte mit 30:33 beide Punkte aus der TSG-Halle. (klak)

TSG 1862 Weinheim: Koob-Lautenbach, Heimburger, Bernhard; Beulich (1), Labs (3/1), Knapp (4), Knauer (6), Voll (3), Schneider (1), Bührer, Kinscherf (1), Blanco (5), Sebastian (6).

Entscheidung in der 2. Halbzeit

Kreisliga 3: TSG 1862 Weinheim II – SG Leutershausen III 24:29 (14:13)

Weinheim.  Zwei grundverschiedene Halbzeiten gab es im Lokalderby der 3. Kreisklasse zwischen der TSG 1862 II und der SGL III. In der ersten Hälfte hatten die 62er Vorteile und lagen mehrmals mit zwei Toren in Führung (4:2, 10:8, 12:10, 14:12). Vorteile bei 5:6, 6:7 oder 7:8 hatte die SGL nicht nutzen können. So ging es mit14:13 in die Pause. In der zweiten Hälfte führte die TSG zwar noch einmal bei 15:14, nach dem 15:15 und der 15:16 Führung waren die Gäste spielbestimmend, auch wenn die 62er immer wieder „dran“ blieben. Der Ausgleich wollte jedoch nicht gelingen. Mit dem 21:16 (55.) war das Spiel entschieden. Bis zum Schlusssignal und dem 24:29 Endergebnis änderte sich am Torabstand zwischen beiden Teams nichts mehr.

TSG 1862 Weinheim II: Andreev, Neumann, Stamm; Figueras, F. Labs (1), Siedel, Fath (8), Heners (5/2), Sagi (1), Setels (3), Etzel (3), Moy (2), Dingler, Berischa (1).

SG Leutershausen III: Ewald,  M. Morsch, P. Morsch (2), Koch (4/1), Gaber (3), N. Vierling (2), Eibenstein (3), Adler, Fitzer (2), C. Vierling (2), Schuranski (2), Kopitz (6/1), Einsamann (3), Szél

Klarer Sieg der weiblichen A-Jugend gegen die SG Nußloch

HSG – SG Nußloch 35:13 (17:3)

Gleich zu Beginn war die weibliche A-Jugend der HSG TSG Weinheim / TV Oberflockenbach voll konzentriert und bot eine gute Abwehrleistung. Auch im Angriff zeigte man Geduld und spielte sich gute Torchancen heraus. So stand es nach 15 Spielminuten 8:0 für die HSG. Konsequent führte die Mannschaft ihre Spielweise fort und lies dem Gegner nur wenige Chancen, welche die gut aufgelegte Torfrau der HSG meist vereitelte. So trennte man sich zur Halbzeit 17:3. Nach der 1. Halbzeit lies die Konzentration der HSG etwas nach, was die SG Nußloch ausnutzte und ein paar einfache Tore erzielte. Diese Phase dauerte jedoch nicht lange und man war wieder bei der Sache. Somit konnte die weibliche A-Jugend der HSG einen sicheren Heimsieg zum 35:13 verbuchen.  Es gilt nun die zurzeit gute Form der Mannschaft für die noch verbleibenden Spiele bis Rundenende fortzuschreiben. (AH)

HSG wJA; L. Kohl (Tor);  M: Ewald, V. Schleser (2), N. Noe (2), H. Paul, A. Weygoldt (9), L. Amann (11/4), M. Müller (9/2), P. Kratzer (2/1)

TSG-Abwehr macht den Unterschied

Kreisliga 1: TSG Ketsch – TSG 1862 Weinheim 20:21 (10:11)

Ketsch. Ein schweres Spiel hatten die TSG Handballer beim Tabellenschlusslicht TSG Ketsch zu bestreiten. Bereits im Vorjahr waren die TSG Handballer als Favorit in die Neurotthalle gefahren und mussten sich damals deutlich geschlagen geben. Dieses Mal sollte sich ein spannendes Spiel entwickeln, bei dem die Weinheimer auf Grund einer starken Mannschaftsleistung am Ende die Nase vorne hatten.

Bis zum 5:5 in der 10. Minute gelang es keiner Mannschaft entscheidende Akzente zu setzten. Dann bekam die TSG Abwehr den wurfstarken Rückraum der Ketscher besser in den Griff. Selbst war man per Gegenstoß oder durch sichere Strafwürfe von Routinier Labs immer wieder erfolgreich und konnte sich bis auf 9:5 absetzen. Ketsch steckte jedoch nicht auf und arbeitete sich zurück in die Partie. Quasi mit dem Pausenpfiff mussten die TSG Handballer erst eine harte rote Karte gegen Scheuermann verkraften, bevor der Ketscher Grünholz auch noch zum 10:11 verkürzen konnte.Die Partie schien zu kippen. Ketsch kam engagiert aus der Halbzeit und konnte den Rückstand bis zur 38. Minute in eine 15:13 Führung ummünzen. Die TSG Handballer zeigten sich davon aber nicht beeindruckt. Eine Manndeckung der Weinheimer gegen Grünholz zeigte Wirkung und ermöglichte den erneuten Ausgleich. Bis zur 50. Minute beim 18:18 konnte sich keine Mannschaft absetzen. Während die TSG Abwehr die Ketscher immer wieder stoppen konnte, wurden vorne beste Möglichkeiten ausgelassen, sodass Ketsch mit dem 20:19 in der 52. Minute das letzte Mal die Führung erobern sollte. Weinheim lies mit dem in die Partie gekommenen Torhüter Bernhard nichts mehr zu. Nach einem herrlich herausgespielten Treffer zum 20:21 durch Blanco hatte einmal mehr Routinier Labs in der letzten Minute die Entscheidung in der Hand – scheiterte jedoch. So mussten die Weinheimer zum Schluss nochmal um die Punkte zittern, ehe Abwehrspezialist Voll mit einer Balleroberung Sekunden vor Schluss die Entscheidung brachte. mh

TSG 1862 Weinheim: Heimburger (bis 50.), Bernhard (ab 50.), Koob-Lautenbach; Labs (6/4), Knapp (2), Scheuermann (1), Knauer (5/2), Voll (1), Schneider, Kinscherf, Blanco (1), Sebastian (5)

Mit einem Sieg gegen die TSG Wiesloch unterstreicht die weibliche A-Jugend ihre derzeitig gute Leistung

Nachdem letzte Woche dem Tabellenführer bereits ein Punkt abgerungen wurde, hat diese Woche die weibliche A-Jugend gegen den Tabellendritten einen Heimsieg erzielt. Zunächst  begann das Spiel verhalten und war geprägt durch die Abwehrleistung beider Mannschaften. Dadurch stand es nach 20 Minuten nur 6:9 für die TSG Wiesloch. Erst danach kamen die HSG-Mädels richtig ins Spiel und konnten bis zur Halbzeit den Rückstand auf 10:11 verringern. In der zweiten Halbzeit legte die weibliche A-Jungend der HSG einen Gang zu und ging in der 32. Minute in Führung. Diese gab man auch nicht mehr aus der Hand, zwischenzeitlich führte man mit 4 Toren. In den letzten Spielminuten ließ man den Gegner nochmals herankommen, jedoch war der Sieg mit 26:23 nie gefährdet. Zurzeit ist die Mannschaft in einer sehr guten Verfassung und kann hoffentlich diese Leistung bis zum Rundenende beibehalten.

HSG wJA: Lopiccolo; Ewald, Schleser (2), Noe, Paul, Weygoldt (7), Machowski, Amann (5), Müller (11/3), Kratzer (1) (AH)

Weibliche A-Jugend holt Punkt beim bisher verlustpunktfreien Tabellenführer

SG Vogelstang/Viernheim – HSG Weinheim/Oberflockenbach 30:30 (21:17)

Eine starke Leistung zeigte die weibliche A-Jugend im ersten Spiel des neuen Jahres. Beim bisher verlustpunktfreien Tabellenführer SG Vogelstang/Viernheim erspielten sich die Mädels beim 30:30 (21:17) ein nicht erwartetes Remis und nahmen verdient einen Punkt mit aus der Geschwister-Scholl-Halle. Die Gastgeberinnen hatten durch ihre schnelle Spielweise in der 1. Hälfte Vorteile, doch die HSG hielt immer wieder dagegen. Mehrmals gelang der Ausgleich, erst in den letzten drei Minuten vor der Pause erhöhte die SG V/V nach dem 18:17 zum 21:17 Pausenstand. Für die Gäste wäre ein besserer Zwischenstand möglich gewesen, hätte man vorne in der einen oder anderen Szene klarer gespielt bzw. in der Abwehr aufmerksamer agiert. Sei´s drum, aus der Kabine kamen die Mädels topmotiviert. Mit zwei schnellen Toren nahm man wieder Tuchfühlung zum Gegner auf und ließ sich auch durch einen erneuten Viertorerückstand nicht entmutigen. Torhüterin Marta Lopiccolo steigerte sich, so dass in der 49. Minute endlich der Ausgleich geschafft war. Dem 27:27 ließ man sogar noch das 27:28 folgen, wodurch die Gastgeberinnen leicht konsterniert wirkten. Mit 28:28, 29:28, 29:29 und 30:29 ging es in die letzte Minute. Die HSG blieb cool, nutze die Chance zum 30:30 und wehrte wenige Sekunden vor dem Schlusssignal den letzten gegnerischen Angriff ab. Entsprechen war natürlich der Jubel auf HSG-Seite nach diesem Überraschungscoup.

HSG wJA: Lopiccolo; P. Kratzer (1), Ewald, Schleser (1), Noe (3), Paul (2), Weygold (10), Machowski, Ammann (6/1), Müller (7).

TSG-Handballer erkämpfen sich spät den Sieg

Kreisliga 1: TSG 1862 Weinheim – HC Mannheim Vogelstang 32:28 (13:13)

Weinheim. Lange taten sich die TSG Handballer gegen die Gäste vom HC Mannheim Vogelstang schwer. Lange lief man sogar einem Rückstand hinterher. Danach hatte es zunächst überhaupt nicht ausgesehen. Die Weinheimer erwischten einen starken Start und führten nach acht Spielminuten bereits mit 7:1. Eine starke Abwehr erzwang immer wieder Ballverluste der Mannheimer, die durch schnelle Gegenstöße oder per 7-Meter in Tore umgemünzt wurden. Zu diesem Zeitpunkt hatte Routinier Labs bereits 4 Tore auf dem Konto. Nun fanden jedoch auch die Gäste ins Spiel. Immer wieder war Vogelstang aus dem Rückraum über Wogenstein, Becker oder Neudecker erfolgreich. Weinheim fand mit seiner 5:1 Abwehr zunächst kein Mittel, um die wurfgewaltigen Mannheimer zu stoppen. Dazu schlichen sich Ungenauigkeiten im Offensivspiel ein. Reihenweise scheiterte man in bester Wurfposition am Mannheimer Torwart und ließ auch Strafwürfe fahrlässig liegen. Mannheim kam Tor um Tor heran und glich mit der Pausensirene zum 13:13 aus. Den besseren Start nach der Pause hatte wieder das Team von Trainer Werner Knapp. Allerdings gelang es nicht sich entscheidend abzusetzen. Vogelstang nutze Weinheimer Fehler konsequent aus und machte binnen 10 Minuten aus einem 20:18 Rückstand eine 23:26 Führung. Die TSG Handballer stellten die Abwehr um auf eine 6:0 Deckung, was den Gästen den Schwung im Angriff nahm. Der in die Partie zurückgekommene Torwart Koob-Lautenbach parierte einige wichtige Würfe und schon waren die TSG Handballer wieder voll im Spiel. Im Angriff übernahm Rückraumspieler Knauer nun die Verantwortung und besorgte mit zahlreichen Strafwürfen die erneute Weinheimer Führung. Den Weinheimern gelangen 6 Tore in Folge zum vorentscheidenden 29:26 in der 55. Minute. So stand am Ende ein hart erkämpfter Sieg im ersten Pflichtspiel 2019. Mh

TSG 1862 Weinheim: Koob-Lautenbach, Heimburger; Streib, Labs (9/5), Knapp (3), v. Römer (1), Scheuermann (2), Knauer (9/3), Voll, Schneider (1), Bührer (1), Kinscherf, Blanco, Sebastian (6)

Zum Rückrundenauftakt nur ein Remis für die TSG 1862 Handballer

Kreisliga 1: TSG 1862 Weinheim – TV Friedrichsfeld II 28:28 (15:12)

Weinheim. Mit dem TV Friedrichsfeld II hatten die Handballer der TSG 1862 im letzten Spiel des Jahres, gleichzeitig Auftakt für die Rückrunde der Saison 2018/19, den  Landesligaabsteiger in der TSG-Halle zu Gast. Das Vorspiel hatte man deutlich gewonnen, dieses Mal musste man sich mit einem 28:28 (15:12) zufrieden geben.

Nach verhaltenem Start mit erfolglosen Würfen kam die ohne Tim Scheuermann und Klaus Beuchlich angetretene TSG ab der 5. Minute immer besser ins Spiel. Die Abwehr in der „5:1“- Formation agierte aggressiv, so dass die Gäste mit ihren taktischen Konzeptionen wenig ausrichten konnten. Dazu parierte TSG-Keeper Michael Bernhard etliche freie Würfe. Mit schnellem Spiel nach vorne erspielten sich die 62er bis zur 17. Minute deshalb einen deutlichen 11:6 Vorsprung. Mit einem Pfostenknaller meldete sich Robin Ulitzka nach langer Verletzungspause zurück, auch Würfe seiner Mitspieler fanden nicht den Weg ins Gästetor. Da die einheimische Abwehr nachließ, kam Friedrichsfeld beim 12:11 (29.) zum Anschlusstreffer. In den letzten 75  Sekunden der 1. Hälfte ging es schnell hin und her, ehe Manuel Kinscherf eine Sekunde vor Schluss einen Rebound zum 15:12 Pausenstand verwertete. In die 2. Hälfte startete die TSG motiviert, hatte allerdings mit zwei Pfostenwürfen Pech. Bis zum 17:14 (34.) nach einer schönen Kombination lief es weiter nach Plan für die TSG. Die folgenden sechs Minuten trugen keineswegs zur Erwärmung der in der kalten Halle frierenden TSG-Fans bei, im Gegenteil: Die Gäste gingen nach einem 0:4-Lauf mit 17:19 in Führung. Diese Führung behaupteten die Mannheimer Vorstädter bis zur 59. Minute vor dem Ende, ehe in der Schlussminute Michael Knapp per 7m und Niklas von Römer nach einem fast verunglückten Gegenstoß wenigstens noch zum 28:28 Gleichstand trafen. So blieb wenigstens ein Punkt in der TSG-Halle. Problematischer könnte der in der Schlussphase verletzungsbedingte Ausfall von Robin Ulitzka sein. (klak)

TSG 1862 Weinheim: Bernhard, Heimburger, Koob-Lautenbach; S. Labs (3), Knapp (4/2), von Römer (3), Knauer (5), Ulitzka (3), Bührer, Schneider (1), Streib, Kinscherf (1), Blanco (3), Sebastian (5).

Verpatzter Start der TSG 1862 II

Kreisliga 3: TSG 1862 Weinheim – TV Friedrichsfeld III 25:33 (11:15)

Weinheim. Einen kapitalen Fehlstart hatte die „Zweite“ der TSG 1862 im Spiel gegen die „Dritte“ des TV Friedrichsfeld. Nach acht Minuten lag man schon 0:6 zurück – und lief diesem Gästevorsprung bis zum Spielende hinterher. Nach 22 Minuten hatte man sich auf 10:12 herangekämpft, wodurch Hoffnung auf eine Wende aufkam. Über den Pausenstand bei 11:15 konnte man diese Hoffnung bis zum 19:20 (42.) aufrecht halten. Danach bestimmten die Gäste, angetrieben durch ihren ehemaligen Badenligaspieler Markus Salmen, wieder das Spielgeschehen. So wuchs deren Führung bis zum Schlusssignal auf acht Tore zum 25:33 Endstand an. (klak)

TSG 1862 Weinheim II: Amdreev, Neuhaus, Stamm; J. zur Brügge, Figueras, F. Labs (3), Iselin (5/1), Heners (4/2), Sagi (3), Detels (6), Etzel, Moy (3), Lohrbächer, Berischa (1)