Ausfälle nicht zu kompensieren

Kreisliga 1: TSG Ketsch – TSG Weinheim 24:16 (11:5)

Eine bittere Niederlage mussten die TSG Handballer beim Auswärtsspiel in Ketsch verkraften. Personell sind die Weinheimer stark gebeutelt. Vom 18-Mann Kader zum Saisonstart standen Trainer Werner Knapp am Samstag nur noch 10 Mann zur Verfügung. Dazu kam mit Florian Streib ein Spieler von der 2. Mannschaft. Den personellen Notstand merkt man der TSG in den letzten Spielen vor allem im Angriff an. Während die Abwehr immer noch gut agiert und den Gegner regelmäßig bei 20 Toren halten kann ist von der variablen Offensive der Weinheim kaum mehr etwas zu erkennen. Zu groß ist der personelle Verlust vor allem im Rückraum. Das zeigte sich auch beim Auswärtsspiel in Ketsch wieder, bei dem der gelernte Rechtsaußen Lohrbächer mangels Alternativen über 20 Minuten im rechten Rückraum abspulen musste.

Dennoch ließ sich die Niederlage nicht nur auf die schwierige Personallage schieben. Der hohe Endstand täuscht darüber hinweg, dass die TSG keinesfalls chancenlos war. Zu oft jedoch scheiterten die TSG Handballer am Samstag am Ketscher Torwart. Am Ende standen unfassbare 31 Fehlwürfe für die Weinheimer zu Buche – mindestens 10 davon komplett frei. Auch deswegen lief die TSG ständig einem Rückstand hinterher, konnte jedoch nie einen entsprechenden Lauf starten, um den Rückstand auszugleichen. Am Ende ging den Weinheimern dann komplett die Puste aus und Ketsch konnte sich zum Endstand von 24:16 absetzen.

Für das anstehende Derby wird es vor allem einer besseren Leistung in der Offensive brauchen. Die Personallage wird sich bis dahin wahrscheinlich nicht verbessern.

TSG 1862 Weinheim: Heimburger (1. Hz), Koob Lautenbach (2. Hz), Beulich (2), Labs (3), Knapp (5/2), v. Römer (2), Streib, Bührer (1), Voll, Schneider (1), Lohrbächer, Sebastian (2)

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